Allgemein · Für Erwachsene

Basisshirt Taru: heute als Freebook

So ein schlichtes Basis-Oberteil kann man doch immer gebrauchen, oder? Das dachte ich sofort beim Probenähen für den Näähglück-Adventskalender, der ab heute das Shirt Taru als Freebook enthält. Taru ist ein ganz simpler Schnitt für ein Langarm-Shirt (mit optionaler Kurzarm-Linie), bietet einen schön geformten runden Ausschnitt und ist nach unten leicht ausgestellt.

Meine erste Testvariante habe ich aus Hamburger-Liebe-Jersey Knit Knit in der eigenwilligen Farbe Polenta genäht, die ich beim Online-Bestellen viel gelber erwartet hatte. Polenta ist schließlich einfach nur gelb, etwas heller als Mais eben. Der Jersey ist aber zu gleichen Teilen rosa, gelb und weiß gewebt, das hat mich erst mal ziemlich stutzen lassen, aber auf den zweiten Blick fand ich ihn trotzdem schön.DSC_0057Das Freebook im Adventskalender gibt es in Doppelgrößen (die Einzelgrößen wird es später zu kaufen geben), und ich liege mit Bauch und Schultern bei zwei verschiedenen Doppelgrößen, also habe ich beim Zuschneiden beide Größen kombiniert. Die Ärmel habe ich, nachdem ich sicherheitshalber nachgemessen hatte, um einige Zentimeter verlängert.

Für den unteren Saum gibt es im Ebook eine Tabelle für die notwendigen Änderungen, wenn man kürzer oder länger als 168 cm ist. Ich habe nach der Tabelle 4 cm Saumlänge hinzugegeben.DSC_0059Taru näht sich absolut anfängertauglich: Schulternähte steppen, Ärmel einsetzen, Seitennähte schließen, Halsbündchen einnähen, säumen. Das ist wirklich ein schneller Ich-brauch-noch-eben-ein-passendes-Shirt-Schnitt.

Das Halsbündchen wird ebenfalls aus Jersey genäht, dafür gibt es ein Schnittteil im Ebook. Weil ja nun der Stoff viel weniger gelb war, als ich erwartet hatte, habe ich entschlossen, Säume und Halsbündchen mit einem breiten gelben Coverstich zu steppen, damit der Stoff doch noch an Polenta rankommt.DSC_0118Als ich beide Ärmelsäume fertig gesteckt hatte und gerade den ersten Ärmel unter den Nähfuß schieben wollte, ist mir aufgefallen, dass ich falschrum umgeklappt habe. Ich habe erst die Nadeln wieder rausgezogen und dann festgestellt, dass mir das eigentlich aber ganz gut gefällt. Normalerweise hätte ich für kein Geld in der Welt Rosa und Gelb kombiniert (der Stoff ist innen richtig rosa), aber auf der Farbe des Shirts fand ich das eine ziemlich schlüssige Farbzusammenstellung.DSC_0058aIch hab es also so gelassen, knappkantig gesteppt und dann den Überstand abgeschnitten. An der Ärmelvariante freu ich mich immer wieder, die merke ich mir mal für Stoffe mit vorzeigbarer Innenseite.DSC_0060Das Shirt mag ich gern, weil es bequem sitzt, schnell ging und perfekt zum Drüberziehen an kühlen Morgen oder Abenden ist. Oder zum Drunterziehen im Winter…DSC_0118l

Das Schnittmuster wurde mir während des Probenähens für den Näähglück-Adventskalender kostenlos zur Verfügung gestellt.

Verlinkt zum Freutag, zu freebook friday, it’s new, zur Bio-Linkparty und selbermachen-macht-glücklich

2 Kommentare zu „Basisshirt Taru: heute als Freebook

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