Leben mit kleinen Stöpseln

Wahrscheinlich soll hier etwas grundsätzlich Wissenswertes über mich als Verfasserin stehen. Wissenswert ist ja relativ. Ich habe mit dem Nähen angefangen, als der erste kleine Stöpsel ein paar Monate alt war und ich das Gefühl hatte, ich brauche am Ende des Tages greifbarere Ergebnisse als die Hoffnung, dass die Kindererziehung in ein paar Jahren Früchte trägt.

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Meine Anfangsausstattung waren die gefühlt 35 Jahre alte geerbte Nähmaschine meiner Mutter (faktisch vermutlich 25 Jahre alt) und das Nähcafé um die Ecke, wo man stundenweise Overlock-Maschinen zur Selbstnutzung mieten konnte. Die Nähmaschine konnte Geradstich, Zickzack, Knopflöcher und falschen Overlockstich. Das war’s. Damit kam ich ziemlich lange ziemlich weit.

Irgendwann hat die Maschine das Zeitliche gesegnet, und das war der Beginn meiner W6-Freundschaft mit einer neuen Nähmaschine und einer eigenen Overlock-Maschine. Die Coverlock hat sich irgendwie heimlich in den Haushalt geschlichen.

Nach zweieinhalb Jahren kam ein zweiter kleiner Stöpsel. Es gibt mittlerweile so gut wie nie Tage, an denen die Kinder nur gekaufte Kleidung am Körper tragen. Nähen ist meine Alltagsflucht, ich verliere das Zeitgefühl, und – zugegebenermaßen – verabschiedet sich beim Stoffkaufen auch gelegentlich die Vernunft. Aber gut. Wer ist schon immer vernünftig?!

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