Kindersachen

Turbo-Pilvi mit Rest-Mütze

Ganz großartig am Nähen für ein Baby finde ich, dass man dabei fast alle Stoffreste irgendwie sinnvoll verwenden kann. In meinem Kopf hat das Stöpselchen schon so unglaublich viele Kleidungsstücke aus allen herumliegenden Resten, dass ich den Plänen kaum hinterherkomme. Ein spontanes Stück beim Resteverwerten ist aus einem Stück Hamburger-Liebe-Jersey aus der Kamehameha-Serie entstanden. Da habe ich eigentlich Reste für Strampler gesucht, dieser war aber zu klein, und statt ihn zurückzulegen und weiterzusuchen, habe ich daraus kurzentschlossen ein Pilvi-Langarmshirt (Schnitt von Näähglück) in Größe 62 zugeschnitten. Unlogisch, aber es ging schnell.DSC_0101 (2)Pilvi habe ich schon oft genäht und den Halsausschnitt dabei immer eingefasst. Ich hatte aber schon viele Beispiele gesehen, bei denen der Ausschnitt einen angenähten Bündchenstreifen hat anstelle einer Einfassung. Und für eine so poplige Strecke wie einen 62er Halsausschnitt war ich zu bequem, gelben Faden für die Coverstitch-Einfassung zu tauschen. Also habe ich mich mal an einer „einfachen“ Halseinfassung versucht.

Den spitzen Winkel vorn am Hals finde ich auch bei dieser Art Einfassung nicht ganz ohne. Da muss man ziemlich langsam arbeiten und die Stofflagen sehr penibel führen. Das Ergebnis ist aber okay, wenn man nicht genauer darauf achtet, wie breit der Bündchenstreifen an der Spitze so ist…DSC_0102Allerdings würde er sich ohne Absteppen ganz stark nach außen wölben, das ist also unverzichtbar. Spaß gemacht hat mir, die Druckknöpfe schön bunt und passend zum Stoff auszusuchen.DSC_0103Für die Ärmel habe ich auch schnell noch Mini-Ärmelbündchen geschnitten und angenäht, und den Saum habe ich einfach mit einem gelben Zierstich versehen. Ich glaube, das gesamte Projekt hat inklusive Zuschnitt eine halbe Stunde gedauert. Das finde ich ein echtes Turbo-Shirt.DSC_0104 (2)Danach war noch ein sehr kleiner Stoffrest übrig, und den habe ich in eine Babymütze nach dem Freebook von Lybstes verwandelt, dessen Schnitt gerade rumlag. Die ist gefüttert mit einem – ebenfalls mickrigen – farblich perfekt passenden Rest Wolle/Seide-Jersey. Den finde ich für einen kahlen Babykopf total schön, auch wenn der Jersey dagegen echt fest wirkt. Die Mütze hat uns aber acht Wochen lang gute Dienste geleistet, bis der Kopf zu groß geworden war.DSC_0105Und die schlichte Pilvi-Einfassung merke ich mir mal vor. Für Phasen mit weniger Zeit…

Verlinkt zu Menschen(s)kinder, Sew Mini, der Stoffresteparty und Nähzeit am WE

2 Kommentare zu „Turbo-Pilvi mit Rest-Mütze

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