Kindersachen

Zweierlei Streifen mit Grau

Bei meiner Aufholjagd im Wettlauf gegen das Wachstum des Stöpselchens hatte ich drei Wickelbodys auf dem to-do-Zettel, und nach dem charmant missglückten Stück aus dem letzten Blogbeitrag bin ich bei Nummer 2 und 3 keine Risiken mehr eingegangen. Für einen habe ich einen Rest schwarz-graue Stoffonkel-Ringel rausgekramt, für den anderen das bisher letzte unangetastete Stück Wolle-Seide-Jersey in beige-grau. Der Schnitt ist immer der Näähglück-Onni, weil ich dessen Passform mag und jetzt auch schon so schön im Fluss bin mit Wickelbodys.

Von dem schwarz-grauen Ringeljersey war genug da, dass ich die Streifenanschlüsse passend zuschneiden konnte. Näähglück-Raglanschnitte sind immer so konzipiert, dass sich Streifen an den Raglannähten versatzlos treffen können, und seit ich verstanden habe, wie das geht, finde ich es schick.DSC_0487Eingefasst habe ich mit Bandeinfasser und schwarzem Bündchen, und der Body hat Bindebänder aus dem gleichen Jersey bekommen. Manchmal ist schlicht ganz praktisch zum Kombinieren.DSC_0485So ganz konnte ich aber nicht aus meiner Haut und habe Druckknöpfe in Grau und Schwarz verworfen. Der Body hat hellgelbe Kappen bekommen, das passt auch zu allem und sieht ein bisschen individueller aus.DSC_0488Den Body ziehe ich dem Stöpselchen wirklich gern an, weil der Stoff so schön weich ist und sich die Farben mit nichts beißen.DSC_0486

Bei dem Wolle-Seide-Body war ich schlichtweg zu geizig für die Raglan-Streifenansätze. Aus dem halben Meter wollte ich gern noch ein kleines Kleidungsstück ernten, und wenn man nicht auf die Streifen achtet, kann man mit deutlich weniger Verschnitt puzzeln.DSC_0492Eingefasst habe ich den Body per Hand mit einem Wolle-Seide-Einfassstreifen, und weil ich nicht sicher war, ob der blaue für alle Kanten reicht, habe ich an den Ärmeln einen anderen verwendet. Die Ärmel muss man vor der langen Vorderkante einfassen. Das war etwas ärgerlich, der blaue Streifen hätte nämlich dicke gereicht. Aber gut, so ist der Body ein bisschen bunt… Und anscheinend habe ich bei den Ärmeln auch vergessen, die Anfänge mit der Nähmaschine zu fixieren. Da habe ich Versatz vom Allerfeinsten.DSC_0493Interessant war hier für mich Wolle-Seide-Neuling, wie unterschiedlich auch diese Zusammensetzung in der Haptik sein kann. Die Kleidung aus dem blauen Schiffchen-Stoff ist seidigweich und eher dünn. Dieser Stoff ist deutlich dicker und fühlt sich fast ein bisschen rau an, das fand ich im ersten Anlauf nicht so ideal auf der Babyhaut. Aber schön warm ist er auch.

Und erstaunlich fand ich, wie unterschiedlich die Farben wirken können. Ich habe den Body nacheinander auf beide unsere Terrassentische gelegt. Auf dem weißen wirken die Farben schmuddelig, auf dem grauen sanft gedeckt.

Na ja, dem Stöpselchen ist das wurscht, und der Body ist im Alltag ohnehin nicht zu sehen, weil immer noch etwas drübergezogen ist. Aber ich glaube, genau diesen Stoff würde ich zugunsten anderer eher nicht noch mal bestellen.

Verlinkt zu Sew Mini, Menschen(s)kinder, Nähzeit am WE, der Bio-Linkparty, Selbermachen macht glücklich und Auf Streifzug

2 Kommentare zu „Zweierlei Streifen mit Grau

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